Anteil singles in deutschland

Contents

  1. Singles statt Familien: Deutschland wird zum Single-Land
  2. Your feedback for us
  3. Wie wir leben: Mama, Papa und drei Kinder? Das hat mit Deutschlands Realität wenig zu tun
  4. Statistiken zum Thema Singles | Statista

Jeder fünfte Deutsche in diesem Alter ist sogar seit mehr als zehn Jahren alleinstehend 21 Prozent. Das zeigt eine aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter Knapp jeder vierte Deutsche möchte seinem Single-Dasein ein Ende bereiten und ist aktiv auf Partnersuche.

Singles statt Familien: Deutschland wird zum Single-Land

Weitere 58 Prozent der Alleinstehenden würden eine Beziehung eingehen, wenn es sich ergibt. Lediglich 19 Prozent der Singles sind zufrieden und wünschen sich derzeit keinen festen Partner an ihrer Seite. Rund jeder zweite Deutsche hat schon einmal online nach einer neuen Liebe gesucht 53 Prozent.

Von den Singles, die aktiv nach einem Partner suchen, nutzen 90 Prozent dazu das Internet. Bei den unzufriedenen Alleinstehenden zwischen 35 und 44 Jahren sind es sogar 97 Prozent. Und das mit Erfolg: Mehr als jeder fünfte Bundesbürger 21 Prozent hat den derzeitigen Partner im Internet kennengelernt. Insgesamt gibt es aktuell über 3,5 Millionen Online-Paare in Deutschland. Lediglich sieben Prozent hoffen auf eine offene Beziehung, sechs Prozent suchen unverbindlichen Sex und weitere sechs Prozent einen lockeren Flirt oder eine Affäre.

Die Stichprobe entspricht nach Alter und Geschlecht der repräsentativen Verteilung in der deutschen Bevölkerung.

Your feedback for us

Die unabhängige Online-Erhebung fand im September statt. Da Beziehungsglück das höchste Gut heute ist, sind die Erwartungen an eine Partnerschaft, einen Partner und auch an sich selbst immens hoch. Die Furcht, eine falsche Entscheidung zu treffen, blockiert viele Singles bei der Partnersuche.

Das drückt sich oberflächlich gesehen aus in Unverbindlichkeit — aber bei einem Blick in die Tiefe erkennt man Verlustangst und Bindungsangst. Die stammen meist von Verletzungen aus früheren Beziehungen und sind unbewusste Schutzstrategien, um nicht erneut verletzt zu werden. Zwar benötigen wir wohl alle auch einmal unsere Ruhe, wollen selbstbestimmt Entscheidungen treffen, uns nicht abstimmen und ganz autonom sein, doch gleichzeitig sehnt sich unser Gehirn sehnt nach Austausch, es will neue Erfahrungen machen und lernen.

Dabei möchten wir auch die Bestätigung erleben, dass wir angenommen werden und die älteste Form der Anerkennung, aus einer Zeit, in der wir noch nicht sprechen konnten, war es, angefasst, berührt und umarmt zu werden. Unser Körper verlangt nach Nähe und Geborgenheit. Bei so vielen Suchenden fragen die sich, warum bin ich Single? Eine häufige Klage ist: An all diesen Gründen ist durchaus etwas dran. Mein Eindruck ist, wenn ich mich mit Singles unterhalte, dass die hohen Ansprüche häufig eine Schutzstrategie darstellen.

Wir führen heute viel mehr Beziehungen im Leben, als jemals zuvor, seien sie auch noch so kurz. Jede Trennung, jedes Beziehungsaus hinterlässt schmerzhafte Erinnerungen. Heute machen Menschen mehr schlechte Dating-Erfahrungen als jemals zuvor. Besonders Männer trifft dabei eine Kombination verschiedener Unsicherheiten: Ursache des hohen Single-Aufkommens ist auch der Umstand, dass sich Singles in Deutschland heute generell später binden, bei der Hälfte der unter Jährigen steht erst einmal die Karriere im Vordergrund.

Jeder vierte Mann sagt, sein Erfolg oder seine Karriere würde Frauen beim Kennenlernen einschüchtern. Andererseits würden sich auch nur 46 Prozent der Frauen für einen Partner entscheiden, der deutlich weniger verdient als sie selbst.

Wie wir leben: Mama, Papa und drei Kinder? Das hat mit Deutschlands Realität wenig zu tun

Bei den Männern stört es hingegen 76 Prozent nicht, wenn ihre Partnerin weniger verdienen würde als sie. Obwohl der Wunsch nach einer langfristigen Beziehung bei den meisten Alleinstehenden vorhanden ist, scheint es heutzutage dank zahlreicher Flirt-Apps und Casual-Dating-Plattformen leichter zu sein, etwas Unverbindliches zu finden: Jeder dritte Single findet zwar leicht einen Partner für eine Affäre, nicht aber für eine Beziehung.

In Anbetracht der Tatsache, dass 59 Prozent der Singles in Deutschland angeben, dass sie alleinstehend sind, weil sie gerne Single sind, verwundert diese These kaum. Egal, ob es darum gehe, für sich allein zu kochen oder generell für sich zu sorgen: Gründe, warum immer mehr alleine leben, gibt es viele. Doch wir wollten es genauer wissen und fragten in unserer ElitePartner-Studie nach den konkreten Ursachen für den Single-Status.

Was wollen Männer beziehungsweise was wollen Frauen wirklich? Trotz zahlreicher Gründe, weshalb viele solo sind, hegen knapp drei Viertel der deutschen Singles den Wunsch nach einer einzigen lebenslangen Partnerschaft.

Und dafür sucht fast jeder Zweite im Netz. Nur etwa jeder vierte Single bevorzugt das Modell der seriellen Monogamie. Das romantische Liebesideal steht also noch immer hoch im Kurs. Doch was hält die Singles davon ab, sich zu binden? Da mehr als zwei Drittel der Singles in Deutschland mit ihrem Leben zufrieden sind, stellt eine Partnerschaft für viele, insbesondere für Frauen, nur ein i-Tüpfelchen dar. Kompromisse werden nur selten geschlossen, die eigenen Interessen und Wünsche stehen insbesondere bei vielen Single-Frauen im Vordergrund. Für den Partner die Lebensgewohnheiten ändern, Freundschaften weniger pflegen, abnehmen oder die Hobbies reduzieren würden die wenigsten Single-Frauen.


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Die Solo-Männer zeigen sich in puncto Kompromissbereitschaft deutlich flexibler. Immerhin 57 Prozent würden ihre Partnerin finanziell unterstützen, wenn sie weniger verdient als er, fast jeder dritte männliche deutsche Single würde für sie das Rauchen aufgeben und beruflich kürzertreten. Welche der folgenden Dinge würden Sie einem Partner bzw. Dieser Geschlechterunterschied zeigt sich auch bei der Frage nach den persönlichen Zielen für die nähere Zukunft der Singles in Deutschland. Jeder zweite männliche Single, aber nur 38 Prozent der weiblichen Singles sehen dies als oberstes Ziel für die nächste Zeit.

Wichtiger als sich zu verlieben ist Single-Frauen ihre Figur zu verändern. Die Wünsche und Sehnsüchte in Hinblick auf das erste Date sind durchaus konträr: Deutlich weniger Männer dagegen haben Lust auf die ihnen zugedachte Gentleman-Rolle. Männer sind darüber hinaus scheinbar noch traditionsgebundener als Frauen: Denn sie denken deutlich häufiger, dass spätestens mit der Familiengründung der Bund der Ehe eingegangen werden sollte. Interessant wird es beim Thema Heiratsantrag: Obwohl die Männer in puncto Antrag nicht all zu viel Initiative zeigen, können sich die meisten von ihnen ein Leben ohne eine Partnerin kaum vorstellen.

Für Männer, so Fischbach, sei das Alleinleben häufig belastender, weil sie, auch wenn sie in Partnerschaften seien, sehr viel seltener und weniger Freundschaften pflegten und als Single, wie Umfragen belegten, häufiger als Frauen berufliche Erfolge und materielle Güter wie ein neues Auto anstrebten.


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Andererseits seien Frauen aber auch nach einer zwei, drei Jahre andauernden Partnersuche zufriedener als Männer: Durch die weitere Nutzung unserer Internetseite erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Saarländer und Sachsen-Anhalter finden am schnellsten neue Partner. Das zeigt eine aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter Eine Auswertung nach Regionen zeigt erhebliche Unterschiede, was Singleanteil und -dauer betrifft. Dabei sind die Singles aus dem Freistaat mit 6,4 Jahren nicht nur mit Blick auf die südlichen Bundesländer, sondern in ganz Deutschland am längsten beziehungslos.

Statistiken zum Thema Singles | Statista

Die baden-württembergischen Singles sind im Schnitt 5,9 Jahre ohne Liebesglück. Daran möchte knapp jeder vierte Süddeutsche jedoch etwas ändern: Zwölf Prozent der Singles geben an, noch nie liiert gewesen zu sein. Berlin ist nicht nur im Osten die singlereichste Stadt, sondern auch die Singlehauptstadt der Republik.

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Dort leben 36 Prozent ohne Partner. Nirgendwo im Rest des Landes gibt es so viele Alleinstehende. Unter den östlichen Bundesländern landen die Sachsen mit 30 Prozent auf dem zweiten Platz. Im Schnitt sind die Sachsen-Anhalter mit 4,7 Single-Jahren am kürzesten allein, während Singles aus Mecklenburg-Vorpommern mit 6,1 Jahren am längsten auf die nächste Partnerschaft warten.

Am beziehungsfreudigsten in ganz Ostdeutschland sind die Brandenburger: Lediglich fünf Prozent der befragten Singles waren noch nie liiert, 22 Prozent suchen aktiv nach einem neuen Liebesglück. Deutschlandweit sind die Sachsen mit 28 Prozent am aktivsten auf Partnersuche. Unter den nördlichen Bundesländern sind die Bremer in puncto Singleanteil Spitzenreiter: Die Alleinstehenden aus Schleswig-Holstein sind im Mittelwert mit knapp 5,1 Jahren am kürzesten ohne Partner, gefolgt von den Hamburgern mit 6 Jahren sowie den Niedersachsen und Bremern mit 6,3 Jahren.


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